Alte Medienmarke, neue Realitäten

Regionale Medien stehen vor einem großen Umbruch. Folgende Fragen treiben die Branche um:

  • Wie lange lässt sich ihr Informationsmonopol aufrecht erhalten?
  • Wie funktionieren die etablierten Geschäftmodelle in der Zukunft?
  • Wo sind neue Erlösquellen zu erschließen?
  • Wie nutzen die Verlage bestehende Workflows für die digitale Verwertung ihrer Inhalte?

Diese Fragen galt es für ressourcenmangel in Bezug auf die Märkische Oderzeitung zu beantworten und die Antworten in die Realität zu überführen.

Automatisches, themengenaues und hyperlokales Publizieren

Um dem Markt mit den gewachsenen Verlagsstrukturen zu begegnen, müssen Printredakteure zu Onlineredakteuren und Inhalte ohne weitere Zwischenschritte auf allen digitalen Kanälen publiziert werden. Die Besonderheiten lokaler Berichterstattung müssen ins Netz überführt werden ohne dabei die starren Grenzen der Print-Lokalressorts zu übernehmen. Neue Vermartungsmodelle können dann auf diese hyperlokalen Darstellung von Inhalten aufgesetzt werden.

Die neue semantische MOZ

Architektur und Technologie sehen folgendes vor:

  • Eine neue zweistufige Informationsarchitektur bildet die Basis von moz.de
  • Die Aussteueerung aller Inhalte erfolgt automatisiert aus einem Contentpool mittels einer semantischen Suchtechnologie
  • Die Verschlagwortung und Ressortzuweisung folgt nicht den Vorgaben des Printproduktes, sondern erfolgt ebenfalls automatisch

Nach dem Relaunch ist vor ...

Für das Märkische Medienhaus in Frankfurt (Oder) hat ressourcenmangel die gesamte Digitalstrategie der Tageszeitung neu aufgestellt und mit dem Auftraggeber eine nachhaltige Konsolidierung der Online-Kommunikation auch über sämtliche Subtitel entwickelt. Der projektbezogene Auftrag wurde in einen weiterführenden Betreuungsauftrag überführt.

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